Inklusionslotsin knüpft die Fäden zum erfolgreichen Beginn einer Tischlerausbildung

Nordrhein-Westfalen. Es war ein Tipp der Kreishandwerkerschaft Detmold, der Anja Altekrüger bei Wirtschaft inklusiv anrufen ließ. Sie wollte einen jungen Mann für die betriebliche Ausbildung zum Tischler einstellen, der wegen einer chronischen Erkrankung schwerbehindert ist.

Anja Altekrüger mit einem Mitarbeiter der Firma Altekrüger, Foto: Renate Budde, Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH

Eigentlich kennt sie sich aus mit Azubis, die beeinträchtigt sind. Die Altekrügers sind Menschen, die sich gern engagieren. Das Familienunternehmen baut Fenster, Türen, Rollläden in Holz und Kunststoff, Innenausbau und Trockenbau. Er beschäftigt 27 Mitarbeiter und bildet acht Auszubildende aus, drei von ihnen trägerunterstützt. In diesem Fall rechnete sie aber schon im Vorfeld mit krankheitsbedingten Ausfällen. Renate Budde sorgte dafür, dass Betrieb, Arbeitgeberservice, Jobcenter sowie der junge Ausbildungsanwärter an einem Strang ziehen.

Im August haben Altekrügers sich für die betriebliche Ausbildung des jungen Mannes entschieden und erhalten als Unterstützung eine Ausbildungsprämie. Der überglückliche Azubi geht voller Tatendrang in die Ausbildung zum Tischler. Während der Ausbildung bekommt er ausbildungsbegleitende Hilfen und Frau Budde stellte den Kontakt zum Integrationsfachdienst her, der bei auftretenden Problemen zusätzlich unterstützend tätig sein kann. Dem Betrieb steht Wirtschaft inklusiv natürlich weiterhin zur Seite.

Quelle: Wirtschaft inklusiv